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Armin Reins über „Corporate Language“Mittwoch, 13. April 2005Die Macht der Sprache Kann Sprache den Unternehmen und Marken neue Stärke geben? Dieser Frage ging Armin Reins, international ausgezeichneter Texter und Creative Director, in seinem Vortrag über „Corporate Language“ nach. Mehr als 70 Mitglieder und Gäste des Marketing-Clubs Weser-Ems waren gekommen, um den Aussagen des kreativen „Wort-Jongleurs“ zu lauschen. „Die Zeiten, in der mit Bildern allein verkauft werden konnte, sind vorbei.“ Die Produkte am Markt seien sich immer ähnlicher, die Qualität zum Teil identisch. Diese Situation erfordere es, dass der Nutzen erklärt werden muss. Und zwar durch Sprache. „Das Schweigen muss beendet werden“, so die Aussage des Experten. Aufgabe eines Texters sei es, emotionale Anreize zu schaffen. Impulse geben, Freude bereiten, Probleme lösen, das ist es, was ein guter Werbetext leisten sollte. Und ist es nicht ein Unterschied, ob im Katalog-Shop „aktuelle Leibwäsche“ oder „reizvolle Dessous“ angeboten werden? Sprache verkauft. Und das immer mehr. Und immer besser. „Sprache ist der Fingerabdruck des Unternehmens“. Corporate Language hat vor allem mit sprachlicher Konsequenz zu tun. Wie beim Corporate Design geht es auch hier um Wiedererkennung. Gute Texte sollen neugierig machen, sollen uns verführen, sollen aber auch erklären. Der Trend geht eindeutig zu mehr professionellem Text. Das gilt für die Werbung, aber auch für Mailings und zunehmend auch für ganz normale Geschäftsbriefe. Schon jetzt greifen viele große Unternehmen auf das Können der Kreativen zurück. Entsprechend logisch fielen auch die beiden Schlussfolgerungen des Referenten aus: Erstens: Die Macht der Sprache sollte nicht unterschätzt werden. Und zweitens: Professionelle Texte sind eine lukrative Geldanlage. |













