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Konflikte lösen mit MediationMontag, 16.01.2006
Zum Auftakt der Vortragsreihe 2006 des Marketing-Club Weser-Ems e.V. war die Mediationsexpertin Anita von Hertel aus Hamburg nach Bad Zwischenahn ins Seeschlösschen Dreibergen gekommen. Vor zahlreichen Teilnehmern bot die Rechtsanwältin von Hertel, die seit vielen Jahren Unternehmen und Institutionen in Europa trainiert und berät, einen Einblick in den Mediations-Alltag. Erfolgreich und glücklich sind diejenigen, die gut mit Konflikten umgehen können. Die steigende Zahl der Trennungen und Scheidungen sind in erster Linie in eskalierenden und zu lange verdrängten Konflikten zu suchen. Auch ungelöste Konflikte zwischen Kindern und Eltern verderben oft die schönste Stimmung. Manche Menschen scheinen die geborenen Vermittler zu sein, an den sich alle wenden, die gerade wieder einmal im Schlamassel stecken. Wie man seiner intuitiven Konfliktkompetenz mehr Struktur gibt und diese im Berufsleben einsetzt, legte die Vorstandssprecherin des Bundesverbandes Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt, den Teilnehmern anhand von 5 Phasen dar. 1. Zu Beginn einer Konfliktlösung wird das Ziel schriftlich vereinbart. 2. Es werden die Konflikte beschrieben und aufgelistet. 3. Die Positionen und Interessen der Beteiligten werden geklärt. 4. Es wird eine Win-Win-Lösung gesucht und gefunden. 5. Die Beteiligten erarbeiten eine schriftliche Abschlussvereinbarung. Wie man Mediationswerkzeuge in verschiedenen Lebenslagen anwendet trug die Referentin im zweiten Teil vor. Ihr Mikado-Modell ist wie jede Modellbildung eine Strukturierung und damit Vereinfachung, um die Überschaubarkeit in der Fülle mediativer Anwendungsbereiche zu erhalten. Die Struktur ist nützlich für Konfliktparteien, um für die jeweilige Situation über die geeignetsten Lösungen strukturiert nachzudenken, die Optimale auszuwählen und eine profunde Entscheidung zu treffen. |














