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Erneuerbare Energien als regionale ErfolgsgeschichteMittwoch 10. Oktober 2007OLDENBURG - Die erneuerbaren Energien sind zur Erfolgsgeschichte geworden - für Deutschland, aber speziell auch für den Nordwesten. Sie seien heute ein globaler Wachstumsmarkt und "auf dem besten Weg, etablierten Industrien den Rang abzulaufen", meinte Professor Dr. Michael Szeliga (Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven) bei der Moderation einer Veranstaltung des Marketing-Clubs Weser-Ems in Oldenburg. Diese Entwicklung bedeute auch "neue Chancen für die Region". Sie könne etwas von dem nachholen, was sie strukturpolitisch vor Jahrzehnten verpasst habe. Als Gast des Abends verdeutlichte Jan Hartzel vom Solartechnik-Spezialisten Conergy (Hamburg) die Notwendigkeit, erneuerbare Energien weltweit weiter auszubauen. Anreizprojekte wie das deutsche Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) entwickelten sich zum Exportschlager. Sie seien bereits in 48 Staaten im Einsatz. Deutschland profitiere auch beim Export entsprechender Ausrüstungen "außerordentlich", sagte Hartzel. Allein von 2006 auf 2007 werde der Export von 6,5 Milliarden Euro auf acht Milliarden Euro zunehmen. Das weltweite Marktvolumen werde bis 2020 auf mehr als 400 (2006: 60) Milliarden Euro wachsen. Die Arbeitsplätze in Deutschland in diesem Bereich könnten sich bis 2020 auf 500 000 verdoppeln. Hartzel wies darauf hin, dass die erneuerbaren Energien zurzeit die Stromrechnung der Haushalte über das EEG "nur" mit 2,70 Euro pro Monat belaste. |













