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Lloyd- eine Business Marke seit 188815.05.2007
Auf Einladung des Marketing Clubs Weser Ems wurde am Montag, den 14. Mai 2007 in Bad Zwischenahn der Geschäftsführer der Sulinger Schuhfabrik Lloyd, Maximilian Müller, begrüßt, der die Traditionsmarke Lloyd den hiesigen Wirtschaftsführern vorstellte. Vorab begann die Veranstaltung allerdings mit einer Personalie: Unter "Standing ovations" wurden der scheidende Geschäftsführende Vorstand Karl Heinz Kleimann und der scheidende Präsident Jochen Deertz verabschiedet und ihnen, als auch den anwesenden Ehefrauen, für ihre langjährige Arbeit für den Marketing Club Weser Ems herzlich gedankt. Im darauf folgenden Referat erläuterte Müller das Business Modell von Lloyd. Die Traditionsfirma wurde schon 1888 in Bremen gegründet und später nach Sulingen verlagert. Die Marle Lloyd wurde bereits 1905 weltweit angemeldet, weil sich der Name überall gut aussprechen lässt und nirgendwo eine negative Bedeutung hat. Das Markenzeichen, der rote Balken im Absatz, wurde konsequent ausgebaut, Nachahmer rigoros abgestraft. Zusätzlich gewann das Image des Schuhs "Made in Germany" stetig an Bedeutung. Neben den Qualitätsschuhen wurde das Sortiment jüngst erweitert: Heute umfasst die Produktpalette auch Gürtel, Lederassessoires, Reisegepäck und Golfsport. Der Referent bedauerte, dass die Preise für Lloyd Produkte nirgendwo so günstig wären wie in Deutschland und erklärte das mit historischen Gründen. Pläne für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens gibt es viele: So wird der Export konsequent ausgebaut, verstärkt wird im Inland auf Lloyd Monolabel Stores gesetzt, also Schuhgeschäfte, die nur eine einzige Marke führen (was natürlich die traditionellen Kunden erschreckt). Insgesamt fertigt die Firma 1,6 Millionen Paar Schuhe pro Jahr- und möchte weiter wachsen.
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