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Metropolregion Bremen/Oldenburg:2008-03-07
Aus großer Höhe aufgenommen zeigt eine Nachtaufnahme Europas genau die Regionen, in denen etwas los ist. Denn Ballungszentren sind als grelle Lichtpunkte zu erkennen. Im Nordwesten sind als deutliche Punkte Oldenburg, Bremen, Bremerhaven und Wilhelmshaven zu erkennen. „Sie sehen also, im Nordwesten gehen die Lichter nicht aus, ganz im Gegenteil“, erklärte Dr. Joachim Peters, Hauptgeschäftsführer der Oldenburgischen IHK. Der Marketing-Club Weser-Ems hatte zum Vortrag in die IHK eingeladen. Thema war die „Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten“. Dr. Joachim Peters erläuterte anschaulich die Entstehung und Intention der Metroplregion. Das Konzept der Metropolregion gehe davon aus, dass der Standortwettbewerb zukünftig zwischen Regionen stattfinden werde. „Städte und Bundesländer verlieren in einem Europa der Regionen an Bedeutung“, so der IHK-Hauptgeschäftsführer. In Deutschland gibt es mittlerweile 11 Metropolregionen. Mit 12000 Quadratkilometern Fläche und einer Einwohnerzahl von 2,4 Millionen ist die Metropolregion Bremen-Oldenburg eine der größeren Regionen. Ein gewaltiges Plus sei die Tatsache, dass es sehr viele junge Menschen gebe, darunter 54000 Studierende. Das sei vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ein Vorteil, so Dr. Joachim Peters. Die Wachstumsbranchen der Region sind die Außenwirtschaft und Logistik, Fahrzeugbau und Automobilwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Tourismus. Richtungweisend sei die Einbindung der Wirtschaft in die Entscheidungsprozesse der Region. „Metropolthemen sind vorrangig Wirtschaftsthemen“, so Peters. |














