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Gender Marketing!Warum Frauen shoppen und Männer einkaufen
180 Mitglieder und Gäste waren anwesend, als am Dienstag, den 5. Oktober im neu gestalteten EWE Forum in der alten Fleiwa in Oldenburg der Marketing Club Weser Ems e.V. zu seinem monatlichen Clubabend eingeladen hatte. Präsident Helmut Loerts-Sabin und Geschäftsführer Wilhelm Tanke begrüßten die Anwesenden und stellten gleich die Rednerin des Abends, die Potentialentwicklerin Nicola Fritze, vor. Sie gehört zum Club der exklusiven „Top 100 Excellent Speakers“ und verbindet auf authentische Weise Humor mit Fachkompetenz. Sie deckt die Unterschiede in der Frauen- und Männersprache auf: „Frauen denken wie ein Netz, Männer wie eine Strickleiter“. Dies ist immens wichtig für die Ansprache beider Geschlechter in der Marketing- Kommunikation, denn „Frauen tragen 70% aller Kaufentscheidungen mit“. Die Frauen wollen dabei ernst genommen werden, alte Klischees taugen da nicht. Wie wichtig diese kleinen aber feinen Unterschiede sind, demonstrierte sie humorvoll an mehreren Beispielen. Woher kommen nun diese Unterschiede? Fritze unterscheidet dabei in Gene und Gesellschaft. So differiert das weibliche Gehirn vom männlichen in 12 wesentlichen Merkmalen. Dabei unterscheidet sie wiederum in S- und E- Gehirne. S steht für Systematisches Denken, ist eher männerlastig. Frauen dagegen haben meist ein E- Gehirn. E steht für Empathie, Frauen können sich besser in Situationen einfühlen. Und das ist wichtig für ein Verkaufsgespräch, z.B. beim Autokauf. Männer lockt man eher mit technischen Details, Frauen wollen sich dagegen wohlfühlen, möchten Ablageflächen im Pkw, bauen zum Auto sogar eine persönliche Beziehung auf, in dem sie ihrem fahrbaren Untersatz oft einen Namen geben. Immer wieder scheitern Verkaufsgespräche, wenn die Verkäufer nicht die richtige geschlechtstypische Ansprache finden.
Schließlich räumte sie mit alten Klischees auf wie - Männer hören nicht zu, Frauen können nicht einparken, Frauen reden mehr, Frauen telefonieren länger etc. Viele praktische Beispiele aus der Gender-Forschung amüsieren das Publikum und sorgten für einen vergnüglichen, doch hochinformativen Abend.
Text: Dr. Jörg Hüve, Presseausschuss des Marketing-Club Weser-Ems e.V. |















