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Der erste Eindruck entscheidet!Bereits 1874 schrieb der Schweizer Dichter Gottfried Keller „Kleider machen Leute“. Dieser Leitsatz ist bis heute ungebrochen und hat nach wie vor Bestand. Auch heute noch ist oftmals der erste Eindruck der Entscheidende. Und der war auch in Bezug auf die Referentin positiv beim Vortrag des Marketingclub Weser-Ems am vergangenen Montag im Akademie-hotel Rastede. Als ehemalige Chefassistentin kann Christine Becker dabei auf eine langjährige Berufs-erfahrung zurückblicken. Auch wenn Kleidung nach wie vor keine Kompetenz ersetzt, schafft Sie es jedoch eine Wirkung auf andere zu erzielen, die einen Einstieg schafft und damit vieles beim ersten Kontakt erleichtert. Hierbei sind es lediglich 7% Inhalte und 38% Tonfall, jedoch 55 % Non-verbale Signale, die mein Gegenüber wahrnimmt. Man sollte daher bei der Auswahl seiner Kleidung darauf achten für welchen Anlass Sie gedacht ist und wie ich darin wirken will. Dem Anlass entsprechend wie man allgemein hin sagt! Kleidung spricht für sich. Sie sagt in der Regel mehr über jemanden aus, als man vermuten mag. Jedoch sollte man auf gewisse Regeln achten um sich sicher auf diesem Parkett zu bewegen. So sollte man versuchen auf Stilfaktoren wie Farbe, Schnitt, Material, Muster, Accessoires und Frisur zu achten und diese sicher zu kombinieren. Weniger ist auch hier manchmal mehr. Hier rät die Expertin sich einen Vertrauten oder Freund zu suchen, der einem auch mal ehrlich sagt, wenn es nicht passt! Auch professionelle Hilfe von einem „Typberater“ könnte in Anspruch genommen werden. Merken sollte man sich drei Bekleidungsgruppen, die man in der Geschäftswelt unter-scheidet: Die Klassiker aus der „First Class“ mit Ihren gedeckten Anzügen, die kombiniert mit hochwertigen Schuhen und wenigen aber teuren Accessoires zeigen welche Position sie bekleiden. Die Individualisten aus der „Business Class“, die mit mehr Mut zu Form, Farbe und Individualität etwas aufgeschlossener daher kommen. Und die Pragmatiker der „Economy Class“, die eher hemdsärmelig und von Berufswegen eher praktisch veranlagt sind. Abschließend lässt sich dann auch eine positive Entwicklung in unserer Gesellschaft feststellen. Es wird wieder mehr Wert auf Kleidung, Stil und Benimm Wert gelegt. Und das ist auch gut so! |













